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In jungen Jahren verdiente er als Rodeo- Cowboy sein Geld, war einige Jahre einer der Stars in Buffalo Bill’s Wild West Show, bis ins hohe Alter war er dann Cowboy auf Ranches in Montana, Wyoming und Idaho.
„Woollies” mit dem lockigen, weichen Fell der Angora-Ziege waren zwischen 1900 und 1925 bei den Rodeo- und den Show-Cowboys sehr beliebt, für die Ranch-Cowboys in den Northern Plains waren sie im Winter unentbehrlich als Schutz vor Kälte, Schnee und Regen.
Besonders beliebt waren die „red woollies” oder die zweifarbigen „pinto woollies” als „saturday night”-Outfit, wenn der Cowboy, eitel wie er war, zu den Mädchen im Saloon ging. Alle großen Sattelmacher jener Jahre hatten „woolly chaps” in ihren Katalogen, Stücke von Visalia, Hamley, Frazier sind heute begehrte Sammlerobjekte.
Doch die Geschichte der chaps als eines der wichtigsten Kleidungsstücke der Cowboys begann um 1870 mit den geschlossenen „shotgun chaps”, die dann ab Mitte der 1890er Jahre abgelöst wurden von den bequemeren, offenen „bat wing chaps”.
Bob erzählte seine Geschichte aus jener Zeit als Amerika noch jung war, von den Rodeos in Prescott und Cheyenne und von Buffalo Bill’s legendären Shows.
Dieser alte Mann hatte eine wunderbare Art des Erzählens, in jedem kleinen Nebensatz schien eine besondere Wahrheit zu liegen.
Heute ist es kaum mehr möglich, seltene Cowboy-Antiquitäten wie diese roten „woollies” aus der Werkstatt der berühmten Great Western Saddlery, Calgary, Canada, in Saddle Shops zu finden. So sind auch Geschichten wie diese von Bob’s Store längst Nostalgie.
Bob’s „red woollies” haben jetzt ihren Platz auf unserer Ranch in der Pfalz neben all den Sätteln, bits und spurs und den anderen weißen, schwarzen und braunen „woolly chaps” aus den „good old days” des alten Westens.
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Quelle:
Hank für westernreiter (EWU)
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