In diesem Jahr, vom 23. August bis 7. September 2014, werden in der fränzosischen Stadt Caen die FEI-Weltmeisterschaften des Reit- und Fahrsports, die Weltreiterspiele (World Equestrian Games) 2014, stattfinden. 600.000 Besucher, über 900 Pferde und 800 Reiter aus 60 Nationen werden dazu erwartet.
Seit 1990 werden sie für die sechs Pferdesportarten Dressurreiten, Springreiten, Vielseitigkeitsreiten, Distanzreiten, Voltigieren und Fahren jeweils gleichzeitig an einem Ort ausgerichtet, bis dahin wurden in den Einzeldisziplinen die Weltmeisterschaften jeweils in separaten Veranstaltungen ausgetragen. 2002 kam als siebte Sportart bei den Weltreiterspielen das Reining (die Western-Dressur) hinzu, 2010 die Dressurwettbewerbe für Reiter mit Behinderung.
Reining wird dabei im Parc des Expositions, dem Messezentrum von Caen stattfinden, insgesamt acht Disziplinen stehen auf dem Programm: Dressur, Springen, Vielseitigkeit, Reining, Distanzreiten, Voltigieren, Fahren und Para-Dressur, als Demonstrationssportarten sind Polo und Horse-Ball zu sehen.
8. September: Medaillenbilanz in Caen besser als 2010/ Bilanz für Reining und Distanzreiten "nicht zufriedenstellend"
Mit fünf Goldmedaillen, sechsmal Silber und viermal Bronze gingen die Weltreiterspiele für das deutsche Team sehr erfolgreich zu Ende. Auch wenn die Springreiter weder in der Mannschafts- noch in der Einzelentscheidung an der Medaillenvergabe beteiligt waren, fällt die Bilanz 2014 sogar besser aus als bei den letzten Weltreiterspielen vor vier Jahren in Lexington/Kentucky.
Dr. Dennis Peiler, Chef de Mission bei den World Equestrian Games in der Normandie, ist vor allem auch mit Blick auf die kommenden Olympischen Spiele 2016 in Rio de Janeiro sehr zufrieden: „Unsere Teams in Dressur, Springen und Vielseitigkeit haben sich hier auf Anhieb für die Olympischen Spiele qualifiziert. Das war uns natürlich sehr wichtig, denn die nächste und auch letzte Qualifikationschance bietet sich bei kommenden Europameisterschaften in Aachen. Dann wäre der Druck sehr hoch.“
Nicht zufriedenstellend fällt Peilers Bilanz für die Disziplinen Reining und Distanzreiten aus. „Der Distanzritt litt zwar unter miserablen Bodenverhältnissen, aber insgesamt ist das Team hinter den Erwartungen zurückgeblieben.“ Alle fünf Reiterinnen schieden schon früh aus dem Wettbewerb aus bzw. zogen ihre Pferde zurück. Peiler: „Bei der Reining hatten unsere Reiter im Vorfeld viel Verletzungspech. Dennoch gab es noch eine Chance auf Bronze, die leider nicht genutzt werden konnte.“
6. September: Alle Dopingtests sind negativ
Wie die FEI heute mitteilt, sind alle Dopingtests der ersten Woche der Weltreiterspiele negativ. Insgesamt 137 Pferde wurden getestet, 21 davon in Reining, vomit jedes vierte Pferd in Reining getestet wurde. Dennoch gab es nun zwei positive Fälle: Bei Tra Flama (Distanzreiten) konnte Phenylbutazon (bute) nachgewiesen werden, bei Qalao (Vielseitigkeit) wurde das Sedativum Acepromazin gefunden.
30. August: Shawn Flarida wird einer 233,5 Reining-Weltmeister/Alle Medallien in die USA/ Grischa Ludwig auf Rang 4
Zum zweiten Mal ist NRHA 5 Million Dollar Rider Shawn Flarida der FEI-Weltmeister Reining: Mit einer sensationellen Wertung von 233,5 (78,0/ 77,0/ 77,5 / 78,0/ 78,5) setzt er sich mit dem doppelt-eingetragenene Quarter-/ Paint Horse-Hengst Spooks Gotta Whiz auf höchstem Niveau deutlich von der Konkurrenz ab. Silber geht an Andrea Fappani auf Custom Cash Advance (229), Bronze an Mandy McCutcheon auf Yellow Jersey (227). Ergebnisse
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