Die Quarter Horse-Zucht könnte um einen genetischen Defekt "reicher" sein: Auf der Convention der American Association of Equine Practitioners im US-Bundesstaat Maryland berichteten nun Forscher der University of California, Davis (UC Davis) von Fällen Neuroaxonaler Dystrophie bei Quarter Horses.
Es handelt sich dabei um eine neuro-degenerative Krankheit, die auch bei Menschen, Hunden, Schafen, Katzen und Hunden auftreten kann. Die Erkrankung betrifft einzelne Neuronen oder Neuronengruppen und ist klinisch nicht von einer Myeloenzephalopathie zu unterscheiden, bei der symmetrische Ataxien (vgl Wobbler-Syndrom), Schwächen oder spastische Bewegungen zur Symptomatik gehören.
In dem von Carrie Finno beschriebenen Fall handelt es sich um eine Cutting-Ranch mit 148 Quarter Horses im Alter von zwei Monaten bis 34 Jahren, bei der 59% eine Ataxie der Klasse 1 oder schlechter aufwiesen.
Noch sind sich die Forscher nicht vollständig über die Ursachen im Klaren, glauben aber, daß hier ein erblicher Defekt zu Grunde liegt, der autosomal-dominant vererbt wird.
Auch für eine Behandlung könnte es erste Ansätze geben, die Forscher haben einen Zusammenhang zwischen einem Vitamin E-Mangel und der Neuroaxonalen Dystrophiefestgestellt.
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Quelle
wittelsbuerger.com
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